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Wenn einem das Kreuz "durchbricht"

Neben Herzerkrankungen sind Rückenerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frühverrentung. So unterschiedlich die Ursachen sind, so vielfältig sind die Behandlungsmöglichkeiten in einer modernen Wirbelsäulenklinik.

"Die meisten unserer Patienten leiden unter Schmerzen, die allermeisten unter Kreuzschmerzen”, so Jörg Herdmann, Chefarzt der Klinik Wirbelsäule & Schmerz im St. Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf. "An zweiter Stelle stehen Schmerzausstrahlungen in die Beine. Spätestens wenn die Einschränkungen so schlimm sind, dass die Lebensqualität abnimmt, wenn Alltagsaktivitäten oder Sport nicht mehr mit Freude möglich sind, sollte ein Spezialist aufgesucht werden.” Häufiger Auslöser sind muskuläre Verspannungen. Doch auch ein Bandscheibenvorfall oder die Einengung des Rückenmarkskanals können für heftigen Schmerz sorgen.

"Wir haben bei der Behandlung einen ganzheitlichen Ansatz: Die klassische konservative Behandlung wird bei uns durch moderne Schmerzmedizin und das Institut für Traditionelle Chinesische Medizin ergänzt. Erst danach kommt das umfassende Spektrum der chirurgischen Behandlung zum Einsatz. Entscheidend sind die Beschwerden des Patienten und nicht der MRT-Befund”, betont Herdmann. Ihm wurde bereits 2013 das Excellence-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) erteilt. Die Focus-Klinikliste zeichnet die Klinik seit 2019 regelmäßig als nationale und regionale Top-Klinik aus.

Unsere Spezialisten behandeln sämtliche Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfälle, Wirbelbrüche oder Wirbelgleiten, Entzündungen oder Tumoren konservativ und operativ. Vor jeder Entscheidung zur Operation werden sämtliche konservative
Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Wenn operativ, dann meist durch minimalinvasive Verfahren, wenn erforderlich aber auch durch komplexe Rekonstruktionen mit Wirbelkörperersatz und Verschraubungen. Der operative Schwerpunkt der Klinik ist die minimalinvasive und mikrochirurgische Behandlung der degenerativen Wirbelsäulenleiden.

Die Klinik ist ein anerkanntes Zentrum für komplexe Eingriffe an der Halswirbelsäule: zum Beispiel spezielle Eingriffe bei rheumatischen Erkrankungen, die nur an wenigen Zentren in Deutschland möglich sind. „Immer wieder stoßen wir auf Neues und Schwieriges in diesem komplexen Gebiet der Medizin“, erklärt Herdmann. „Unsere langjährige Erfahrung ermöglicht es uns, auch in schwierigen Situationen Rat und Lösungen mit verschiedenen Therapieformen, Implantaten und Operationsmethoden anzubieten.“ In ihren Entscheidungen setzen die Ärzte im Rahmen universitärer Forschung neueste Erkenntnisse zum Wohl der Patienten um, pflegen wissenschaftliche Austauschprogramme und befinden sich als international renommierte Klinik im ständigen Austausch mit anerkannten Wirbelsäulenchirurgen weltweit. Neben der Erfahrung und Kompetenz der Ärztinnen und Ärzte spielt die neueste Technik ebenfalls eine entscheidende Rolle.
 

3D-Bildgebung, Navigationssoftware und Neuromonitoring

In der Klinik Wirbelsäule & Schmerz wird ein mobiler 3D-C-Bogen eingesetzt. Er trägt in hohem Maße zu noch mehr Präzision bei komplexen Operationen bei und bringt auch für erfahrene Wirbelsäulen-Experten eine Vielzahl von Vorteilen mit sich, die den Patienten zugutekommen. Die 3D-Bildgebung liefert noch während der Operation eine klare, dreidimensionale Darstellung und macht selbst feinste anatomische Strukturen sichtbar und es kann kontrolliert werden, ob Schrauben und Implantate optimal sitzen. „So können wir unseren Patientinnen und Patienten im schlimmsten Fall einen erneuten Eingriff ersparen“, so Herdmann. Die Spezialisten nutzen den 3D-C-Bogen vor allem bei komplexen Operationen an der Wirbelsäule, um eine optimale Rekonstruktion zu ermöglichen, zum Beispiel bei kindlicher (juveniler) Skoliose. "Die Kombination von intra-operativer 3D-Bildgebung mit dem intraoperativen Neuromonitoring bei Korrekturoperationen bedeutet bessere Kontrolle für den Operateur und mehr Sicherheit für den Patienten", erklärt Herdmann.

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