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Darmkrebs: Eine stille Gefahr, die vermeidbar ist

Darmkrebs entwickelt sich meist unbemerkt über Jahre. Jede achte Krebserkrankung in Deutschland betrifft den Dickdarm (Kolon) oder Mastdarm (Rektum), und das Risiko steigt mit dem Alter deutlich an. Im Laufe ihres Lebens erhalten einer von 15 Männern und eine von 19 Frauen die Diagnose Darmkrebs. Doch die gute Nachricht: Darmkrebs ist nahezu vollständig vermeidbar, wenn Vorstufen rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Die Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt deshalb für Menschen ab 50 Jahren regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen – darunter die Darmspiegelung (Koloskopie) oder Stuhltests.

Neu: Ab dem 1. April 2025 haben auch Frauen bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine Früherkennungs-Koloskopie, anstatt wie bisher erst ab 55 Jahren. „Darmkrebs im Frühstadium ist fast immer heilbar. Umso wichtiger ist es, bestehende Ängste abzubauen und über die Möglichkeiten der Vorsorge aufzuklären“, erklärt Dr. Konstantinos Zarras, Leiter des zertifizierten Darmkrebszentrums am Marien Hospital Düsseldorf.

Hochmoderne Chirurgie: Darmkrebszentrum Marien Hospital setzt auf Robotik
Das Darmkrebszentrum am Marien Hospital Düsseldorf gehört zu den führenden Einrichtungen für robotisch-assistierte Viszeralchirurgie in der Region. Bei Darmkrebs ist die Operation häufig die erste und wichtigste Therapieoption, insbesondere im Frühstadium. Seit der Einführung des Da Vinci®-Operationssystems Ende 2018 wurden 93 Prozent aller Darmkrebsoperationen minimalinvasiv durchgeführt – davon rund 80 Prozent mit roboter-assistierter Technik. Damit übertrifft das Zentrum den nationalen Durchschnitt signifikant und setzt neue Maßstäbe in der chirurgischen Therapie von Darmkrebs. „Die robotisch-assistierte Chirurgie hat sich als fester Bestandteil unserer Behandlungsstrategie etabliert. Sie ermöglicht uns, mit höchster Präzision und minimaler Belastung für die Patientinnen und Patienten zu operieren“, erklärt Dr. Konstantinos Zarras. Besonders bei Rektumkarzinomen zeigt sich der Vorteil der Technik: Patienten profitieren von kleineren Schnitten, geringeren Komplikationsraten und einer schnelleren Erholung. Als zertifiziertes Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) unterstreicht das Marien Hospital Düsseldorf seine Kompetenz in der hochmodernen Darmkrebsbehandlung.

Darmkrebspräventionstag am 15. März 2025: Aufklärung und Mitmach-Aktionen
Im Fokus des diesjährigen Darmkrebsmonats steht der VKKD-Darmkrebspräventionstag am 15. März auf dem Schadowplatz in Düsseldorf. Unter dem Motto „Lass‘ mal checken!“ haben Besucher ab 11:00 Uhr die Möglichkeit, sich umfassend über Prävention, Diagnostik und Therapie von Darmkrebs zu informieren.

  • Live-Demonstration des OP-Roboters Da Vinci-X® – Besucher können selbst testen, wie Präzision in der Chirurgie funktioniert.
  • Keine Angst vor der Darmspiegelung – das Team der Klinik für Innere Medizin simuliert am Koloskopie-Modell eine Darmspiegelung.
  • Experten-Gespräche mit Fachärzten – Beratung zu Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten.
  • Darmkrebs-Selbstcheck – Einschätzung des persönlichen Risikos mit hilfreichen Tipps.

„Unser Ziel ist es, das Thema Darmkrebsvorsorge und Früherkennung stärker ins Bewusstsein zu rücken und gleichzeitig moderne Behandlungsoptionen vorzustellen. Mit Veranstaltungen wie dem Präventionstag möchten wir Ängste abbauen und zeigen, dass Früherkennung Leben retten kann. Jede und jeder über 50 sollte die Vorsorgeangebote wahrnehmen, denn Darmkrebs ist in einem frühen Stadium gut heilbar“, so Dr. Sebastian Weber, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und konservative Intensivmedizin.

Hannah Blake

Pressekontakt

Cassie Kübitz-Whiteley

Pressekontakt

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