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Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

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Was ist eine Analfissur?

Eine Analfissur ist ein länglicher schmerzhafter Einriss der Analschleimhaut am Übergang zur Haut. Es wird zwischen einer akuten und der chronischen Form unterschieden. Dabei besteht die akute Form nicht länger als 4-6 Wochen.


Weiteres

Starkes Pressen beim Stuhlgang
Sehr harter Stuhl (Kotsteine)
Anale Sexualpraktiken
Anhaltende Durchfälle
Hämorrhoiden
Drüsenentzündungen des Analkanals / Enddarms (Kryptitis)
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)

Stechende Schmerzen beim Stuhlgang
Anhaltende brennende Schmerzen nach dem Stuhlgang
Verkrampfungen des Schließmuskels
Blutungen
Nässen
Schleimabsonderungen

Inspektion
Palpation
Spiegelung von Analkanal und Enddarm

Die akute Analfissur wird konservativ mittels lokaler Therapie mit

Salben, Cremes und / oder Sitzbädern behandelt.
Die Salben enthalten Calciumantagonisten, Nitrate oder Lokalanaesthestikum.
Zusätzlich sollten stuhlregulierende Maßnahmen (Weichmacher) durchgeführt werden.
Schmerzstillende entzündungshemmende Zäpfchen unterstützen zusätzlich den Heilungsverlauf.
Die chronische Analfissur muss häufig operativ behandelt werden.

Ausschneiden der Fissur und des umgebenden Narbengewebes unter Schonung des Schließmuskels.
Der Wundgrund muss zum Ausschluss resultierender Analfisteln genau untersucht werden.