Diagnose & Behandlung bei Brustkrebs
Umfassende Diagnostik, Beratung und individuelle Therapieansätze
Kein Brustkrebs ist wie der andere – deshalb ist jede Behandlung bei uns individuell geplant. Unser wöchentliches Tumorboard bringt alle Fachdisziplinen an einen Tisch: Gynäkologie, Chirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie besprechen gemeinsam Ihren Fall und legen den optimalen Behandlungsweg fest.
Präzise Diagnostik
Die Röntgenuntersuchung der Brust ist das Standardverfahren in der Früherkennung und Diagnostik. Mit modernster digitaler Technik erzielen wir hochauflösende Bilder, die auch kleinste Veränderungen sichtbar machen.
Der Ultraschall ergänzt die Mammografie und eignet sich besonders für dichtes Brustgewebe sowie zur gezielten Untersuchung tastbarer Befunde.
Die Magnetresonanztomografie liefert dreidimensionale Bilder und wird insbesondere bei unklaren Befunden, jungen Patientinnen oder zur Operationsplanung eingesetzt.
Bei einem verdächtigen Befund entnehmen wir unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle eine Gewebeprobe. Diese wird im pathologischen Labor analysiert, um die genaue Art des Tumors zu bestimmen.
Zur Überprüfung, ob Krebszellen in die Lymphknoten gestreut haben, untersuchen wir den sogenannten Wächterlymphknoten – ein schonendes Verfahren, das unnötige Lymphknotenentfernungen vermeidet.
Die drei Grundpfeiler der Brustkrebsbehandlung stellen die Operation, die Strahlentherapie und die medikamentöse Systemtherapie (hierzu zählen Antihormontherapie, Chemotherapie und zielgerichtete Therapien wie die Antikörpertherapie) dar. Die Wahl und Reihenfolge hängt von Tumorstadium und -Verteilung in der Brust, der Tumorbiologie und der Operationsmethode ab. Weiter zu berücksichtigende Faktoren sind u. a. das Alter und mögliche Begleiterkrankungen der Patientin, eine familiäre Brustkrebsbelastung, die Brustanatomie (Form, Größe, Symmetrie) und der Patientenwunsch.
In der interdisziplinären Tumorkonferenz wird von einem Expertenteam ein auf jede Patientin zugeschnittenes Behandlungskonzept erarbeitet, mit der Patientin besprochen und entsprechend ihren Präferenzen umgesetzt. Grundsätzlich sollten Behandlungsalternativen erörtert werden.
Bei günstiger Tumorbiologie steht die Operation mit vollständiger Entfernung des Tumors an erster Stelle. Nach der Operation erfolgen die Bestrahlung (bei Brusterhaltung grundsätzlich indiziert) und eine medikamentöse Therapie als unterstützende adjuvante Behandlung. Bei ungünstiger Tumorbiologie und/oder fortgeschrittener Tumorausdehnung ist eine medikamentöse Vorbehandlung als neoadjuvante Behandlung vor der Operation sinnvoll bzw. erforderlich.



