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Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

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Institut für Diagnostische
+ Interventionelle Radiologie
+ Neuroradiologie

Marien Hospital Düsseldorf

Innovative Methoden für Diagnose und Behandlung
Diagnostische und interventionelle Radiologie


Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Marien Hospital Düsseldorf verfügt über eine hochmoderne Ausstattung und bietet das gesamte Spektrum moderner bildgebender Verfahren und minimal-invasiver Behandlungen. Mithilfe hochauflösender Diagnostik – etwa durch CT, MRT oder Ultraschall – werden Erkrankungen präzise erkannt und Therapieentscheidungen gezielt unterstützt. Darüber hinaus führen wir interventionelle Eingriffe durch, bei denen Behandlungen schonend und ohne große Operation erfolgen können.

Alternativ zu Operation oder Chemotherapie erfolgt die Tumorzerstörung u. a. mittels radiologisch-interventioneller Methoden. Zudem behandeln wir Gebärmuttermyome ohne Operation durch die Embolisationstherapie. Bei akutem Schlaganfall steht neben der medikamentösen Behandlung auch die Thrombektomie (Eröffnung verschlossener Hirngefäße durch Katheter) zur Verfügung. Reicht bei Schmerzen die Einnahme von Schmerzmitteln nicht aus, kann die lokale Schmerztherapie eingesetzt werden, z. B. bei Rückenschmerzen. Hierbei werden schmerzlindernde Medikamente unter computertomographischer Steuerung millimetergenau an gereizte Nerven injiziert.

Ablauf + Vorbereitung


Radiologische Untersuchungen sind heute schnell, präzise und in der Regel schmerzfrei. Wir begleiten Sie strukturiert durch den gesamten Ablauf – von der Vorbereitung bis zur Befundübermittlung.

  • klare Vorbereitungshinweise vorab
  • persönliche Betreuung während der Untersuchung
  • zeitnahe Befundübermittlung an Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte

 

Mehr zum Ablauf Ihrer Untersuchung

Krankheitsbilder + Therapien

Viele Frauen leiden unter Beschwerden durch gutartige Muskelknoten der Gebärmutter, so genannte Uterusmyome. Die seit vielen Jahren angewandten traditionellen Behandlungsformen sind die Hormontherapie oder der operative Eingriff. Wir bieten in unserem Haus mit der Embolisationstherapie eine minimal-invasive Behandlungsmethode an, die ohne Operation auskommt. Bei dieser minimalinvasiven und nicht-operativen Behandlung der Gebärmuttergeschwulste werden die Blutgefäße der Myome durch Injektion kleinster Partikel durch einen Katheter, der in der Leiste unter örtlicher Betäubung eingeführt wird, verschlossen, sodass diese absterben.

Ergänzend zur medikamentösen Behandlung mit Tabletten oder Spritzen können chronische Schmerzen (v.a. Rückenschmerzen) durch gezielte Injektion schmerzstillender Substanzen direkt an den Ort des Geschehens behandelt werden. Dies geschieht durch feinste Nadeln mit Durchmessern unter 1 mm, die präzise an die gereizten Nerven gesteuert werden. Kleinste Mengen von Medikamenten können hier ihre Wirkung entfalten, ohne sich im gesamten Organismus zu verteilen. Nebenwirkungen werden so vermieden. Je nach Schmerzursache werden verschiedene Methoden eingesetzt.

PRT (Periradikuläre Therapie): bei gereizten und geschwollenen Nervenwurzeln im Bereich von Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule

Facettengelenkinfiltration: bei Schmerzen der kleinen Wirbelgelenke von Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule

ISG-Infiltration: bei Schmerzen des Iliosacral-Gelenkes (Iliosakralgelenk = Gelenk zwischen Kreuzbein und Darmbein)

Gelenkinfiltration: z. B. bei Hüftgelenk-Arthrose (Verschleiß des Gelenks). Bei diesem Verfahren werden geringe Mengen entzündungshemmender Medikamente mit oder ohne örtliche Betäubungsmittel an den Schmerzpunkt injiziert. Oft lässt sich eine lang anhaltende Schmerzfreiheit durch Unterbrechung des Teufelskreises (Schmerz – Verspannung – mehr Schmerz) erreichen.

Sympathikolyse: Behandlung von Schmerzen durch chronische Durchblutungsstörungen der Beine. Ausschaltung von Nervenfasern des vegetativen Nervensystems durch Injektion konzentrierten Alkohols. Dies führt zu einer Gefäßerweiterung und Schmerzabnahme.

Plexusblockade: Bei chronischen Tumorschmerzen (z. B. Bauchspeichel-drüsenkrebs) werden durch Injektion konzentrierten Alkohols die schmerzübertragenden vegetativen Nervenfasern ausgeschaltet.

Myomembolisation: Mittels kleinster Partikel wird die Behandlung schmerzhafter Muskelknoten (Myome) der Gebärmutter bei Verstopfung der Blutgefäße des Myoms erreicht.

Im Rahmen der interdisziplinären Tumorbehandlung im Marien Hospital Düsseldorf können verschiedene Tumoren – statt oder ergänzend zur Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie – minimal-invasiv mittels radiologisch-interventioneller Methoden zerstört werden. Hierzu werden dünne Sonden oder Katheter unter örtlicher Betäubung in den Körper eingeführt und mit Hilfe radiologischer Verfahren millimetergenau an den Tumor herangesteuert. Durch Erhitzung mittels Mikrowellen, Injektion von tumorabtötenden Substanzen oder Verstopfung der Blutgefäße des Tumors wird dieser abgetötet. Je nach Tumorart und -lokalisation wird das für den Einzelfall optimale Verfahren eingesetzt:

MWA (Mikrowellenablation): Erhitzung des Tumors durch Mikrowellen. Bei Lungenkrebs, Nierenkrebs, Metastasen in Leber, Knochen, Lunge

TACE (Transarterielle Chemoembolisation): Injektion geringer Mengen Chemotherapeutika und gefäßverschließender Partikel in die Blutgefäße des Tumors (Leberkrebs, Lebermetastasen, evtl. andere Organe). Hierdurch wird eine sehr große Wirksamkeit im Tumorgewebe bei nur geringen oder gar keinen Nebenwirkungen im übrigen Körper erreicht.

 

 

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