🚑

Zufahrt zur Notaufnahme über Haupteinfahrt.
Im Notfall

Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

Mehr erfahren

Pflege

Marien Hospital Düsseldorf

Pflegewissenschaften
Patienten mit ihren Zu- und Angehörigen im Fokus


Pflegewissenschaft ist eine empirisch orientierte Sozial- und Humanwissenschaft. Sie umfasst sowohl Grundlagenforschung zur (Weiter-)Entwicklung eines begrifflich- theoretischen und methodischen Fundamentes der Pflegewissenschaft im interdisziplinären Diskurs als auch angewandte Forschung hinsichtlich einer Weiterentwicklung der Pflegepraxi im weitesten Sinne, insbesondere der Lösung von (komplexen) Pflegeproblemen durch geeignete, empirisch bestätigte pflegerische Interventionen.

Die enge Verbindung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung ist für die Pflegewissenschaft als Bestandteil einer praxisorientierten Disziplin essenziell. Dabei richtet sie ihre Forschungsfragen primär auf gesellschaftlich notwendige Fragestellungen der pflegerischen Versorgungen insgesamt und der Verbesserung der Pflegequalität. Gegenstand der Pflegewissenschaft sind einerseits die Auswirkungen von Krankheit, Behinderung und Gebrechen auf die Alltagsgestaltung. Dabei geht es um Konsequenzen, die sich aus gesundheitlich bedingten Einschränkungen für die individuelle Lebensführung ergeben. Anderseits beschäftigt sich die Pflegewissenschaft mit der Wirkungsweise pflegerischer Interventionen selbst und fragt nach den Einflussfaktoren und Kontextbedingungen “guter Pflege”, das heißt einer am Stand der Künste orientierten Pflegepraxis, die auch alle Aspekte der Gesundheitsförderung einschließt.

Im Mittelpunkt des erkenntnisleitenden Interesses der Pflegewissenschaft stehen also insbesondere:

der gesunde und der kranke Mensch bzw. der Mensch in besonderen Lebenssituationen in seinem Lebensumfeld Interaktionen zwischen Pflegeempfängern und Pflegenden sowie Pflegenden und Mitpflegenden das pflegerische Handeln selbst.

Aufgaben der Pflegewissenschaft sind vor allem die:

  • Theorieentwicklung
  • Methodenentwicklung
  • Empirische Pflegeforschung
  • Praxiserprobung und – umsetzung des gewonnenen Wissens (Theorie-Praxis-Transfer) sowie
  • Wissensvermittlung (Brandenburg & Dorschner, 2015)

Im Marien Hospital Düsseldorf arbeiten auf den pflegerischen Stationen Pflegefachpersonen, Pflegeassistent: innen, medizinische Fachangestellte, internationale Pflegefachpersonen in der Anerkennung, Auszubildende (pflegerische Ausbildung und Student: innen B.Sc. Pflege& Gesundheit) und Pflegefachpersonen mit akademischen Abschluss (B.Sc., B.A.).

 

Arbeitsgruppe Pflegeentwicklung


Die verbundübergreifende AG Pflegeentwicklung am Marien Hospital Düsseldorf verbindet pflegewissenschaftliche Expertise, praktische Erfahrung und den Blick für zukünftige Versorgungsbedarfe. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen arbeiten hier zusammen, um pflegerische Themen strukturiert weiterzuentwickeln und Innovationen in den Berufsalltag zu bringen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Konzepte, die den Arbeitsalltag von Pflegefachpersonen unterstützen und gleichzeitig eine hohe Qualität der Versorgung fördern. Dabei reicht das Spektrum von der Optimierung bestehender Abläufe über die Entwicklung neuer Bildungsangebote bis hin zur Förderung eines professionellen Selbstverständnisses innerhalb der Pflegeteams. 

Die AG setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit den Stationsteams, der Praxisanleitung sowie den verantwortlichen Pflegefachpersonen. Ideen aus dem Arbeitsalltag werden aufgenommen, reflektiert und in realistische, umsetzbare Schritte überführt. So entsteht ein kontinuierlicher Austausch, der spürbar Wirkung zeigt. Mit diesem Ansatz trägt die AG Pflegeentwicklung dazu bei, Pflege im VKKD aktiv zu gestalten und langfristig weiterzuentwickeln – nah an den Menschen, die täglich im Krankenhaus wirken, und orientiert an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten.