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Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

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Myomzentrum

Marien Hospital Düsseldorf

THERAPIEMÖGLICHKEITEN

Wir vertreten die Meinung, dass Myome überwiegend unter Erhaltung der Gebärmutter behandelt werden sollten und auch nur dann, wenn diese als störend empfunden werden. Lassen Sie sich ausführlich über die Behandlungsmöglichkeiten beraten.
Wir bevorzugen keine Gebärmutterentfernung!


Konservative Therapie

Bei Beschwerden stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung:

  • schmerzlindernde und krampflösende Medikamente
  • Hormonpräparate
  • Substanzen, die in den Hormonhaushalt eingreifen (GnRH-Analoga)
  • Rezeptorenblocker, zum Beispiel Ulipristalacetat

Ihre Frauenärztin / Ihr Frauenarzt hat vielleicht bereits angefangen, die Myome medikamentös zu behandeln. Die Therapie-Entscheidung muss ausgewogen sein, weil diese Medikamente auch Nebenwirkungen haben können (zum Beispiel Hitzewallungen, Knochenschwund, etc.) und sind nicht permanent einsetzbar.


Embolisationstherapie am Marien Hospital Düsseldorf

Bei einer ambulanten Untersuchung in der gynäkologischen Sprechstunde wird geklärt, ob die Beschwerden auf Myome zurückzuführen sind, ggf. werden erforderliche Untersuchungen wie z. B. eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

Eine minimalinvasive Form der Myom-Therapie ist die Embolisationstherapie . Diese Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung durch einen über die Leistenschlagader (Femoralarterie) eingeführten Katheter, der winzige Partikel in die Gebärmutterschlagadern injiziert.  Dadurch wird die Durchblutung der Myome unterbrochen, sodass sie absterben. Diese Behandlung ist besonders bei Myom-Knoten sinnvoll, die in der Gebärmutterwand liegen. Falls erforderlich, erfolgt vorab eine Untersuchung der Gebärmutter mittels Magnetresonanztomographie (MRT:  d. h. ohne Röntgenstrahlen.) Dadurch wird die Größe und Lage der Myome lokalisiert und andere Ursachen für die Beschwerden werden ausgeschlossen.

 

 

 

                  
Abbildung 1 und 2

 


Operative Behandlung

Die moderne operative Behandlung erfolgt überwiegend unter Erhaltung der Gebärmutter und minimal-invasiv (Schlüsselloch-Chirurgie). Durch Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) können Myome, die sich nach innen entwickelt haben, abgetragen werden. Eine zusätzliche Möglichkeit ist, bei Bedarf, die elektrische Abtragung der Schleimhaut
bei Blutungsstörungen und wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Im Einsatz ist die moderne bipolare Technik in Kochsalzlösung und mit Chip-Absaugpumpe, die deutlich seltener zu Komplikationen führt als die klassisch eingesetzte zuckerhaltige Spüllösung. Durch Bauchspiegelung (Laparoskopie) werden die Myome über kleine Einschnitte abgetragen und entfernt. Auch hier benutzen wir die neueste Technik: die von einem Generator erzeugten Ultraschallschwingungen sowie speziell zum kraftvollen Greifen von Gewebe entwickelte Scheren ermöglichen eine optimale Koagulation (Gerinnung) und schnelles Schneiden unter Schonung der Gebärmutter.

Diese Operation ist anspruchsvoll und sollte von einem erfahrenen Operateur durchgeführt werden, insbesondere wenn die Gebärmutter erhalten bleiben sollte.
Seltener müssen große Myome über einen kleinen Bauchschnitt (Laparotomie) entfernt werden. Die kleine Schnittführung erfolgt kosmetisch wie beim Kaiserschnitt quer und im Bereich der Schamhaargrenze. Wir bemühen uns diese klassische Technik nur ausnahmsweise einzusetzen.

Weitere Informationen zur Operativen Behandlung finden Sie noch unter Operative Technik.