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Prostatatherapiezentrum

Marien Hospital Düsseldorf

Die Prostata – Anatomie & Früherkennung
Was ist die Prostata?


Die Prostata – auch Vorsteherdrüse genannt – ist ein kastaniengroßes Organ, das zwischen Blase und Beckenboden des Mannes liegt. Sie umschließt einen Teil der Harnröhre und in ihr münden die Samenleiter. Die Prostata besteht aus Drüsen, Bindegewebe und Muskulatur – der Drüsenanteil produziert Sekrete für die Samenflüssigkeit, die Muskulatur ist am Samenerguss beteiligt.
Neben der Prostata verlaufen auf beiden Seiten Nervenstränge (neurovaskuläre Bündel), die unter anderem für die Erektion zuständig sind.

Mit der Pubertät beginnt die Prostata unter dem Einfluss des Hormons Testosteron zu wachsen. Bei 20-Jährigen hat sie etwa die Größe einer Kastanie. Bis zum 40. Lebensjahr wächst sie nur leicht – danach beginnen Veränderungen, die bis zum 80. Lebensjahr praktisch alle Männer betreffen.

Ab wann können Prostatabeschwerden auftreten?

Die klassische Vorstellung, Prostatabeschwerden seien eine Erkrankung älterer Männer, trifft nicht zu. Beschwerden können in jedem Alter auftreten – auch bei jungen Männern. Entzündliche Veränderungen sind schmerzhaft und als Vergrößerung tastbar.

Jeder zweite Mann erkrankt im Laufe seines Lebens an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata – mit mehr oder weniger starken Beschwerden. Wichtig: Aus dem Ausmaß der Beschwerden lassen sich keine Rückschlüsse auf die Art oder Schwere der Erkrankung ziehen.

Früherkennung – der PSA-Test

Der PSA-Bluttest ist eine einfache und zuverlässige Methode zur Früherkennung von Prostatakrebs. Er misst das prostataspezifische Antigen (PSA) im Blut und kann ein Prostatakarzinom drei bis vier Jahre erkennen, bevor es tastbar ist. Je früher ein Prostatatumor entdeckt wird, desto besser die Heilungschancen.

Weil die Möglichkeiten der Früherkennung noch unzureichend genutzt werden, erfolgt die Diagnose häufig zu spät – in einem Stadium, in dem die Behandlungsmöglichkeiten bereits eingeschränkt sind. Wir empfehlen Männern, den PSA-Test regelmäßig – idealerweise jährlich – durchführen zu lassen. In den USA gehört dieser Test zu den Routineuntersuchungen, was sich in einer deutlich niedrigeren Sterblichkeitsrate bei Prostatakrebs äußert.
 


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