Bonding + Rooming-in
Von Anfang an gemeinsam
Die ersten Stunden und Tage nach der Geburt sind entscheidend für die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Baby. Durch direkten Hautkontakt und die gemeinsame Zeit im Zimmer schaffen wir die besten Voraussetzungen für einen sicheren und entspannten Start.
Bonding
Die erste Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Baby
Zwischen Eltern und Kind entsteht von Anfang an eine enge emotionale Verbindung. Diese beginnt bereits in der Schwangerschaft und wird nach der Geburt durch den direkten Kontakt intensiviert. Beim sogenannten Bonding wird Ihr Baby unmittelbar nach der Geburt auf Ihren Bauch oder Ihre Brust gelegt. Es spürt Ihre Wärme, hört Ihre Stimme und findet so Sicherheit in der neuen Umgebung.
Die erste Stunde nach der Geburt gilt als besonders sensible Phase für die Bindung. Deshalb ermöglichen wir Ihnen, diese Zeit möglichst ungestört mit Ihrem Baby zu verbringen. Auch nach einem Kaiserschnitt ist Bonding in der Regel möglich – beispielsweise mithilfe eines Bondingtuchs. Sollte dies einmal nicht direkt möglich sein, kann der Vater den Hautkontakt übernehmen. Erst nachdem Sie ausreichend Zeit hatten, Ihr Kind kennenzulernen, erfolgen die ersten Untersuchungen.
Der direkte Hautkontakt hilft Ihrem Baby, sich an die neue Umgebung anzupassen. Wichtige Körperfunktionen stabilisieren sich schneller und Ihr Kind fühlt sich geborgen und geschützt.
- Stabilisierung von Atmung und Puls
- Regulierung von Temperatur und Blutzucker
- Schutz vor äußeren Keimen
- Förderung der Eltern-Kind-Bindung
Rooming-in
Ihr Baby immer bei Ihnen
Beim Rooming-in bleiben Mutter und Kind während des gesamten Klinikaufenthalts zusammen. Ihr Baby ist rund um die Uhr bei Ihnen im Zimmer. So lernen Sie die Bedürfnisse Ihres Kindes kennen, gewinnen Sicherheit im Umgang und können direkt auf Signale reagieren.
Vorteile des Rooming-In: Ein guter Start für Sie und Ihr Baby
- Förderung der Bindung zwischen Eltern und Kind
- Stillen nach Bedarf möglich – unterstützt die Milchbildung
- Frühzeitiges Erkennen von Hunger- und Bedürfnissignalen
- Mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang mit dem Baby
- Schnellere Entwicklung eines gemeinsamen Rhythmus
- Weniger Stress für Mutter und Kind



