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Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

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Darmkrebszentrum

Marien Hospital Düsseldorf

Behandlung bei Darmkrebs
Die Operation – zentraler Behandlungsschritt


Das zentrale Verfahren zur Behandlung von Darmkrebs ist die Operation. Ziel ist es, den Tumor mitsamt den benachbarten Lymphknoten – und wenn möglich etwaige Metastasen – vollständig zu entfernen. Auch Metastasen in Lunge, Leber oder Bauchraum können unter bestimmten Voraussetzungen operativ entfernt werden. Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

Minimalinvasive Operationstechniken – durchgeführt an zertifizierten Zentren – sind konventionellen Operationen prognostisch gleichwertig. Ihr großer Vorteil: weniger Schmerzen, kürzerer stationärer Aufenthalt und bessere kosmetische Ergebnisse.

Robotisch-assistierte Chirurgie mit dem Da Vinci-X®

Ein besonderer Schwerpunkt des DarmkrebsZentrums liegt in der robotisch-assistierten Chirurgie. Das Marien Hospital Düsseldorf ist eines der wenigen Krankenhäuser in Deutschland, in dem das Da Vinci-X®-System auch im Bauchraum eingesetzt wird. Dr. med. Konstantinos Zarras operiert mit seinem Team mittlerweile 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen mit dem Da Vinci-X®-System.

Vorteile der robotisch-assistierten Chirurgie:

  • Schonendere Bewegung durch abwinkelbare Instrumente und vier Roboterarme
  • Höhere Präzision durch 10-fache Vergrößerung, Bewegungsfilter und Full-HD-3D
  • Weniger Schmerzen nach der Operation
  • Geringerer Blutverlust
  • Schnellere Wundheilung und Erholung
  • Kürzerer Krankenhausaufenthalt

Weitere Behandlungsverfahren

Bestrahlung und Chemotherapie vor der Operation verkleinern den Tumor und verringern das Rückfallrisiko – insbesondere beim Mastdarmkrebs häufig eingesetzt.

Zytostatika hemmen das Wachstum von Krebszellen und werden als Infusion verabreicht. Sie verteilen sich im gesamten Körper und erreichen auch Tumorzellen, die sich bereits ausgebreitet haben. Beim Kolonkarzinom und Rektumkarzinom – bei letzterem meist in Kombination mit Strahlentherapie – in bestimmten Tumorstadien eingesetzt. Die Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin führt zudem aktuelle wissenschaftliche Studien für Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen durch.

Bei der Strahlentherapie werden mit ionisierender Strahlung Krebszellen zerstört. Das DarmkrebsZentrum verfügt über drei moderne Linearbeschleuniger sowie Planungssysteme zur dreidimensionalen Bestrahlungsplanung – für komplexe und individuell maßgeschneiderte Behandlungen.

Nach der Operation können ergänzend Antikörpertherapien sowie – bei fortgeschrittener Erkrankung – palliative Behandlungsansätze und Supportivtherapien eingesetzt werden. Alle Behandlungsformen erfolgen individuell und maßgeschneidert.

Fast-Track-Programm

Der typische Krankenhausaufenthalt beträgt 6–8 Tage. Unser Fast-Track-Programm beschleunigt die Genesung – nicht durch eine schnellere Operation, sondern durch ein optimiertes Behandlungskonzept, das bereits mit der präoperativen Vorbereitung beginnt.

  • Schonende Operationstechnik
  • Kurze Fastenzeiten
  • Weniger Schmerzen und weniger Übelkeit
  • Weniger allgemeine Komplikationen
  • Schnellere Mobilität und Selbstständigkeit
  • Raschere Wundheilung
  • Frühere Entlassung aus dem Krankenhaus

Stationärer Aufenthalt

Vor der Operation: Die Operationsplanung erfolgt gemeinsam mit Ihnen – direkt nach der Diagnose oder nach einer Vorbehandlung. Das genaue Vorgehen wird vor der stationären Aufnahme besprochen und eine Operationsaufklärung durchgeführt.

Am Aufnahmetag: Die stationäre Aufnahme erfolgt meist am Tag vor der Operation. Blutentnahme, ggf. weitere Untersuchungen und Narkoseaufklärung einschließlich Schmerztherapie. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle mit. Eine Kopie Ihrer Patientenverfügung bitten wir Sie ebenfalls mitzubringen.

Nach der Operation: Nach dem Eingriff werden Sie zunächst auf der Überwachungsstation betreut, dann auf die Normalstation verlegt. Physiotherapie, Schmerzdienst und ggf. Stomatherapie begleiten Ihre schrittweise Erholung. Der Sozialdienst unterstützt bei der Entlassungsplanung.

Nach der Entlassung: Nach Erhalt des histologischen Befundes wird Ihre Situation erneut im Tumorboard besprochen. Ein Nachgespräch erfolgt telefonisch oder in der kolorektalen Sprechstunde. Bei akuten Beschwerden wenden Sie sich jederzeit direkt an unsere Station.

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