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Im Notfall

Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

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Klinik für Onkologie,
Hämatologie + Palliativmedizin

Marien Hospital Düsseldorf

Willkommen in der onkologischen Ambulanz und Tagesklinik
Marien Hospital in Düsseldorf


Eine Krebsdiagnose stellt für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige eine herausfordernde Lebenssituation dar. Unser Ziel ist eine medizinisch fundierte, individuell abgestimmte und zugleich verlässliche Begleitung während der gesamten Behandlung.

Wir ermöglichen eine ambulante Therapie auf hohem medizinischem Niveau, sodass Sie nach der Behandlung in Ihr gewohntes häusliches Umfeld zurückkehren können. Grundlage ist ein interdisziplinärer Ansatz, bei dem Diagnostik, Therapie und Betreuung eng aufeinander abgestimmt sind.

Ihre Behandlung in der Tagesklinik

Unsere onkologische Tagesklinik besteht seit 2005 und verfügt über langjährige Erfahrung in der ambulanten Behandlung von Tumorerkrankungen.

  • 26 Behandlungsplätze (Sessel und Liegen)
  • Separate Untersuchungs- und Sprechzimmer
  • Betreuung durch feste Fach- oder Oberärztinnen und -ärzte
  • Interdisziplinäres Team aus Medizin, Pflege und weiteren Fachbereichen

 

Zur Unterstützung Ihres Aufenthalts stehen zur Verfügung:

  • Fernseher
  • WLAN
  • Getränke
  • Möglichkeit, persönliche Gegenstände mitzubringen (z. B. Laptop, Decke, Kissen)
  • Öffnungszeiten: 08:00 – 18:00 Uhr

Unser Leistungsspektrum


Jede Therapie wird individuell geplant. Grundlage ist ein ausführliches ärztliches Gespräch sowie die Einbindung aller relevanten Fachdisziplinen. Leistungen:

  • Sichtung und Bewertung vorhandener Befunde
  • Einholung und Durchführung von Zweitmeinungen
  • Planung und Organisation diagnostischer Maßnahmen
  • Verständliche Erklärung von Diagnosen und Therapieoptionen
  • Koordination der gesamten Behandlung
  • Durchführung ambulanter medikamentöser Tumortherapien


Die Tagesklinik ist eng mit der stationären Onkologie und Hämatologie sowie allen beteiligten Fachkliniken des Hauses vernetzt.

Therapieangebot

Interdisziplinäre Zusammenarbeit


Die Behandlung erfolgt in enger Abstimmung mit der interdisziplinären Tumorkonferenz.

  • Gemeinsame Therapieplanung aller Fachdisziplinen
  • Zusammenarbeit mit Strahlentherapie und Radiologie
  • Organisation bildgebender Verlaufskontrollen
  • Zugriff auf stationäre Versorgungsstrukturen bei Bedarf

 

Zusätzlich:

  • Sozialdienst (Rehabilitation, AHB, Wiedereingliederung)
  • Ernährungsberatung (z. B. bei Mangelernährung)
  • Psychoonkologische Betreuung

Kühlkappe
Kopfhautkühlung während der Chemotherapie


Der Chemotherapie-induzierte Haarausfall (Alopezie) wird von den Patientinnen und Patienten häufig als sehr belastend empfunden.

Ein neues Konzept in Kombination mit einem neuen Gerät führt für viele Patienten und Patientinnen bereits zu guten Behandlungserfolgen bei gleichzeitig guter Toleranz. Die Behandlung mit dem System erfolgt durch eine sensorgesteuerte Kühlung der Kopfhaut während der intravenösen Verabreichung einer Chemotherapie. Dabei trägt die Patientin/ der Patient eine Silikonkappe auf dem Kopf, durch die Kühlmittel aus der Klimaeinheit des Gerätes zirkuliert. Mit Hilfe von Temperatursensoren in der Kappe wird die korrekte Kopfhauttemperatur aufrechterhalten.

Die Kopfhautkühlung ist keine Kassenleistung, so dass die anfallenden Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wir sind in der Lage, Ihnen die Möglichkeit einer Kühlkappen-Behandlung kostenfrei anzubieten.

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Hand- und Fußkühlung
Während bei taxinhaltiger Chemotherapie


Eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie bei Gabe taxanhaltiger Medikamente sind die induzierte Polyneuropathien. Diese schmerzhaften Nervenschädigungen schränken die Lebensqualität befristet, manchmal aber auch dauerhaft z. T. massiv ein. Sie entstehen, wenn Chemotherapeutika in die kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) der Hände und Füße eindringen und dort Missempfindungen mit unterschiedlichem Schweregrad wie Sensibilitätsverlust, „Temperaturverlust“ bis hin zu Gleichgewichtsstörungen hervorrufen.

Damit die Chemotherapeutika nicht bis in die Kapillaren der Extremitäten gelangen, wird die Gewebetemperatur abgesenkt. So werden Durchblutung und Stoffwechsel verlangsamt, das Eindringen der Chemotherapeutika in die Extremitäten begrenzt und der Entwicklung einer Polyneuropathie vorgebeugt.

Für alle Patientinnen/Patienten, die eine taxanhaltige Chemotherapie erhalten bieten wir kostenfrei eine Hand- Fußkühlung an.

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