Zwerchfellhernien
Ist die Durchtrittsstelle der Speiseröhre durch das Zwerchfell größer als anatomisch notwendig, spricht man von einem Zwerchfellbruch. Hierbei kann es zu einem Hochrutschen des Übergangsbereiches zwischen Speiseröhre und Magen kommen. Daraus resultiert dann in den meisten Fällen das Krankheitsbild einer Refluxerkrankung. In Abhängigkeit von der Größe der Bruchpforte kann es zudem zum Durchtritt weiterer Magenanteile kommen bis hin zu einer kompletten Verlagerung des Magens in den Brustkorb. Übliche Symptome eines solchen Befundes sind Schluckbeschwerden, Luftnot oder Anämie (Blutarmut). Ein Thoraxmagen stellt eine Operationsindikation dar.
Reflux-Diagnostik
Im Rahmen eines ambulanten Termins kann in unserer Klinik das komplette Spektrum einer Refluxdiagnostik durchgeführt werden (Gastroskopie, 24 Stunden pH-Metrie, Ösophagusmanometrie, Restech® – Messung zur Abklärung eines laryngo-pharyngealen Refluxes sowie Bildgebung mittels Ösophagusbreischluck oder Computertomografie).
Reflux-Therapie
In Abhängigkeit der erhobenen Befunde werden wir im Rahmen einer ausführlichen Befundbesprechung eine individuelle Therapie empfehlen. Die Therapie einer Refluxerkrankung umfasst bei uns folgende vier Bereiche:

