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Eine Person in einer gelb-roten Einsatzuniform schiebt medizinische Geräte durch einen makellos weißen Flur, der von Türen gesäumt ist.

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Im Notfall

Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Im Notfall wählen Sie 112. Für nicht dringliche Beschwerden empfehlen wir, zunächst Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren. So bleibt die Notaufnahme für schwer erkrankte Patienten verfügbar. Informationen zum Leistungsangebot des Marien Hospital Düsseldorf finden Sie hier.

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Interdisziplinäre Strahlentherapeutische Behandlung


Unser Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) bietet das gesamte Spektrum der Strahlentherapie im ambulanten Bereich an. Angegliedert an das Marien Hospital Düsseldorf gewährleistet das MVZ eine nahtlose Versorgung – mit direktem Zugang zur Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie am Marien Hospital Düsseldorf.

Wir sind auf die interdisziplinäre strahlentherapeutische Behandlung bösartiger Erkrankungen spezialisiert. Bei etwa 50 % aller Patienten mit bösartigen Erkrankungen ist eine Strahlentherapie erforderlich. Ziel einer Strahlenbehandlung ist die Aktivität bösartiger Zellen bei optimaler Schonung der umliegenden Gewebe und Organe. Die Beherrschung des Tumors im Bereich der Ersterkrankung mit keinem oder nur geringen Nebenwirkungen ist die Voraussetzung für eine langfristige Tumorheilung bei guter Lebensqualität.

Wir verfügen über drei Linearbeschleuniger. Jedes Gerät ist mit einem Conebeam-CT ausgestattet. Ein Bestrahlungsgerät wurde für die Hochpräzisionsbestrahlung (Stereotaxie) im Gehirn und am Körperstamm speziell vorgesehen und zusätzlich mit dem Exactrac Dynamic System ausgestattet.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung gutartiger Erkrankungen wie Gelenkarthrosen, Tennisellenbogen und schmerzhafter Fersensporn. Auch die Bestrahlung vor oder nach dem Einsatz einer Endoprothese z.B. der Hüft- oder Kniegelenke mit anderen Krankenhäusern erfolgt regelmäßig.

Weitere Informationen zur Strahlentherapie

Der heilenden Strahlenwirkung liegen verschiedene Wirkmechanismen zugrunde:Entzündungsreize oder Autoimmunprozesse werden unterdrückt. Durch Veränderung von Zellfunktionen kommt es bei chronischen Entzündungen während und einige Wochen nach der Therapie zu einer „Beruhigung“ im entzündeten Gewebe, so dass die Schmerzen konstant gelindert werden können.

Vor Therapiebeginn führen wir mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch. Es folgt eine gründliche klinische Untersuchung, um bei der Anwendung der Therapieform ausschließlich die betroffenen Bereiche zu berücksichtigen.

Das Bestrahlungsfeld wird entsprechend Ihrer Beschwerden auf der Haut eingezeichnet. Die Bestrahlung der betroffenen Region wird meist mehrmals pro Woche durchgeführt, wobei eine Bestrahlungssitzung etwa eine halbe Minute dauert.

Die Bestrahlung ist absolut schmerzlos. Häufig sind Pausentage zwischen den Behandlungen sinnvoll, so dass Sie eine Gesamtbehandlungszeit von zwei bis drei Wochen einplanen können.

Allgemein bemerken Sie den schmerzlindernden Erfolg schon gegen Ende der Behandlungsserie. Nach sechs bis acht Wochen ist der Bestrahlungserfolg vollständig spürbar.

Wenn nötig, kann bei einem Fortbestehen der Schmerzen eine zweite Behandlungsserie durchgeführt werden.

In den meisten Fällen ist der Behandlungserfolg von Dauer, so dass Sie nachhaltig frei von chronischen Schmerzen sind. Kurz: Sie spüren unmittelbar eine Verbesserung der Lebensqualität.

Unsere Ärzte entwickeln mit Ihnen eine individuelle Behandlungsstrategie. Dabei stehen wir in engem Dialog mit Ihrem behandelnden Arzt und den Kliniken innerhalb des Hauses.

Neue Behandlungs- und Forschungserfolge werden bei unserer Therapie stets berücksichtigt. Gleichzeitig nutzen wir unsere Erkenntnisse aus der Bestrahlung bösartiger Erkrankungen. So ist die Klinik für Strahlentherapie ein kompetenter Partner auf ihrem Weg zur Genesung.

Da die verabreichten Gesamtdosen gering sind, treten Nebenwirkungen nur sehr selten auf. Bereits bestehende Schmerzen können sich vorübergehend leicht verstärken.

Selten kann eine leichte Hautrötung und Hauttrockenheit auftreten. Im Vergleich mit den möglichen Nebenwirkungen von Schmerzmedikamenten (Nierenschäden, Magen-Darm-Beschwerden) sind diese Begleiterscheinungen harmlos.

Ihr behandelnder Arzt (Hausarzt, Orthopäde etc.) kann Ihnen im Vorfeld sagen, ob eine Strahlentherapie sinnvoll erscheint, und wird mit uns Kontakt aufnehmen. Nach Überweisung wird Ihnen unser strahlentherapeutisches Team in einem ausführlichen Beratungsgespräch gerne weitere Informationen geben und – wenn sinnvoll – die Strahlentherapie einleiten.