Fluoreszenz in situ Hybridisierung / FISH-Analyse

Die Fluoreszenz in situ Hybridisierung wird im Rahmen der hämatologischen Diagnostik bei gezielter Fragestellung eingesetzt.

Bei dieser Methode wird die Feinstruktur der Chromosomen unter dem Fluoreszenzmikroskop an Interphasen-Kernen sichtbar gemacht und untersucht. Ziel ist es, fluorenszenzmarkierte DNA-Sonden,  die nach der jeweiligen Fragestellung des Patienten ausgesucht wurden, an die DNA des Patienten zu binden. Danach werden einzelne Chromosomenabschnitte und eventuell vorliegende Chromosomenveränderungen sichtbar.

Analysen

  • Chronische myeloische Leukämie (CML), BCR-ABL1 positiv
  • B-Zell-Lymphome

Untersuchungsmaterial

  • 2,7 ml EDTA-Blut
  • mind. 2,7 ml EDTA-Knochenmark
  • 2-3 EDTA-Blutausstriche
  • 2-3 EDTA-Knochenmark-Ausstriche