Lymphknotenstaging-OP

Was ist eine Lymphknotenstaging-Operation?

Es ist bekannt, dass es eine Beziehung zwischen dem ursprünglichen PSA-Wert bei Diagnosestellung, dem feingeweblichen Typ des Karzinoms (dem sog. Gleason-Score) und dem Lymphknotenbefall im kleinen Becken gibt.

Bei stark erhöhtem PSA-Wert oder aggressivem Karzinom ist es daher in manchen Fällen sinnvoll, diese Lymphknoten im Rahmen einer Operation vor Einleitung einer Therapie zu entfernen. Diese Lymphknotenstaging-Operation kann sowohl offen-chirurgisch als auch durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen. Ein Pathologe untersucht dann die entnommenen Lymphknoten unter dem Mikroskop unter Hinzuziehung von speziellen Verfahren und prüft, ob eine Karzinomdurchsetzung vorliegt. Sollten die Lymphknoten vom Tumor befallen sein, ist eine alleinige Therapie der Prostata nicht mehr ausreichend, weil der Tumor bereits außerhalb der Prostata wächst. Die weiteren Therapien werden dann in einem interdisziplinären Beratungsgespräch vereinbart. Es wird dann weiterhin ausgeschlossen, ob auch höhere Lymphknotenstationen befallen sind. In Abhängigkeit von der Situation erfolgt dann die weitere Therapie entweder in Form einer kombinierten Strahlentherapie mit Erfassung der Lymphabflusswege, einer Kombinationstherapie mit Hormonen oder einer alleinigen Hormon/Chemotherapie. Das weitere Vorgehen ist individuell sehr unterschiedlich und muss von Fall zu Fall von einem Team aus Urologen, Strahlentherapeuten und Onkologen gemeinsam mit dem Patienten besprochen und entschieden werden.

 

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