Chronische Wunden müssen nicht sein

Die häufigsten chronischen Wunden

  • Ulcus cruris (offene Wunde am Unterschenkel)

    Die Ursachen können u.a. Durchblutungsstörungen in den Beinarterien, Krampfadern, chronische Entzündungen der Blutgefäße oder auch ein Lymphödem sein. Zunächst ist oft nur eine nässende Stelle zu sehen; sie breitet sich allmählich aus und wird tiefer. Wenn sich die Wunde entzündet, können erhebliche Schmerzen auftreten.

  • Dekubitus (Druckgeschwür)

    Ein Dekubitus ist eine chronische Wunde, die speziell bei bettlägrigen oder bewegungseingeschränkten Personen entstehen kann. Im Volksmund spricht man davon, dass sich jemand „wundgelegen“ hat.

    Solche Geschwüre entstehen meistens aufgrund des Drucks des eigenen Körpergewichts oder von Knochen von innen heraus auf die Unterlage. Sie sind hauptsächlich in der Rücken- bzw. Gesäßregion zu finden.

  • Diabetisches Fußsyndrom

    Diabetiker können als Komplikation Nervenschäden entwickeln. Diese führen dazu, dass sich das Fußskelett verändert, so dass das Körpergewicht nicht mehr gleichmäßig auf die Fußsohle verteilt wird und sich an den Druckpunkten Geschwüre bilden. Durch die Nervenschäden haben die Betroffenen keine Schmerzen. Zusätzlich können Durchblutungsstörungen in den Beinen das Abheilen solcher Wunden beeinträchtigen. Neben der üblichen Druckentlastung und dem Wundmanagement muss bei diesen chronischen Wunden der Blutzucker optimal eingestellt werden.

  • Verbrennungen, Tumoren

    Verbrennungen oder Tumoren können zu chronischen Wunden führen, deren Schmerzen und Infektionsgefahren mit einer individuell abgestimmten Therapie gelindert beziehungsweise eingedämmt werden können.
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