Lyse-Therapie
Bei den Schlaganfallpatienten, die mit schweren Ausfällen innerhalb der ersten drei Stunden in das Marien Hospital Düsseldorf kommen, kann eine so genannte. Lyse-Therapie durchgeführt werden, sofern andere Begleiterkrankungen oder Umstände dem nicht entgegenstehen. Nach neuen Studienergebnissen ist nach individueller Entscheidung einr Lyse-Therapie auch noch bis etwa 4,5 Stunden nach Beginn der Schlaganfall-Symptome möglich. Bei der Lyse-Therapie handelt es sich meistens um die intravenöse Vergabe eines Medikaments, das den Blutpfropf, der eine Ader im Gehirn verschließt, auflösen soll. Mit dieser Behandlung gelingt es, bei einem großen Teil der so behandelten Patienten das durch den Schlaganfall hervorgerufene Defizit deutlich zu verbessern. Allerdings ist die Lyse-Therapie auch mit einem erhöhten Blutungsrisiko behaftet. Daher erfolgt der Einsatz nur in einem spezialisierten Zentrum, wie der „Stroke Unit“ am Marien Hospital Düsseldorf. In wenigen Fällen muss die Lyse-Therapie auch über einen Katheter durchgeführt werden. Solche Spezialbehandlungen werden in Kooperation von Radiologie und Neurologie durchgeführt.
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