Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Prof. Dr. med. Stefan Diederich

Facharzt für Radiologie
- Radiologische Diagnostik -

stefan.diederich(at)vkkd-kliniken.de

Curriculum Vitae

Chefarztsekretariat: Claudia Schaller

Telefon (02 11) 44 00-21 01
Telefax (02 11) 44 00-21 02

claudia.schaller(at)vkkd-kliniken.de

Einsatzorte

Die Ausbildung findet ausschließlich im Marien Hospital Düsseldorf statt, je zur Hälfte der Zeit in  der Röntgenabteilung 1. Etage (Projektionsradiografie, Röntgendurch-leuchtung, Angiografie und angiografische Interventionen) und in der Schnittbildabteilung im Erdgeschoss (CT, MRT, Sonografie, Schnittbild-gesteuerte Interventionen).

Medizinisches Spektrum der Abteilung

Im Institut stehen alle bildgebenden Verfahren zur Verfügung. Konventionelle Projektionsradiografie: es werden Aufnahmen aller Körperabschnitte (Schädel, Wirbelsäule, Becken, Thorax, Abdomen und Extremitäten einschließlich aller Spezialaufnahmen) einschließlich der Mammografie und mammografisch gezielter Punktionen digital mit sog. CR-Systemen erstellt.

Am digitalen Multifunktionsarbeitsplatz werden alle Durchleuchtungsunter-suchungen wie Ösophagusbreischluckuntersuchungen, Kolon-Kontrasteinläufe, Phlebografien und Port-Darstellungen, Fisteldarstellung durchgeführt, aber auch angiografische Untersuchungen der thorakalen und abdominellen Aorta, der hirnversorgenden und viszeralen sowie der peripheren Arterien. Hier erfolgen überwiegend onkologische vaskuläre Interventionen (transarterielle Chemoembolisation, Tumorembolisation etc.), aber auch Ballondilatationen und Stentplatzierungen sowie Embolisationsbehandlungen bei posttraumatischen Blutungen.

Die Computertomografie erfolgt am 16-Zeilen CT incl. CT-Fluoroskopie. Es werden CT-Untersuchungen aller Körperabschnitte einschließlich CT-Angiografie, CT-Perfusion sowie CT–gesteuerte Interventionen (Punktionen, Drainagen, Schmerztherapien, Tumorablationen etc.) durchgeführt.

Die MRT-Tomografie erfolgt an einem hochmodernen 1,5 Tesla Gerät. Durchgeführt werden Untersuchungen aller Körperabschnitte incl. MR-Mammografie (einschließlich MRT-gesteuerter Mammapunktionen), MR-Angiografie, Kardio-MRT und MR-Perfusion etc.

Aufgaben und Tätigkeiten

PJ-Studierende begleiten die Radiologen bei allen Tätigkeiten: zunächst sind sie bei der Befundung von konventionellen Röntgenaufnahmen, CTs und MRTs dabei und es werden Untersuchungstechnik und Befunde besprochen. Bei Durchleuchtungsuntersuchungen, Angiografien und Interventionen verfolgen die PJ-Studierenden die Maßnahme, in der Regel ohne persönliche Strahlen-exposition. Später befunden PJ-ler einfache Untersuchungen (Röntgenaufnahmen, Schädel-CT, Schädel-MRT) unter Anleitung selbst. Sie nehmen an Aufklärungsgesprächen über intravenöse und intraarterielle Kontrastmittelapplikationen und MRT-Untersuchungen zunächst teil und führen diese in Abstimmung mit den betreuenden Ärzten anschließend auch selbständig durch. Ebenso nehmen sie an Aufklärungsgesprächen für Interventionen teil.

Sie unterstützen die Ärzte, ggf. nach entsprechender Anleitung, in der Anlage intravenöser Verweilkanülen. Sie nehmen an allen Röntgenbesprechungen und Tumorkonferenzen teil. Die Ausbildung orientiert sich am „Logbuch Radiologie“ der HeinrichHeine-Universität.