Brachytherapie bei Prostatakarzinomen

Gerade beim Prostatakrebs hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Bestrahlungsdosis und der Zerstörung von Krebszellen besteht. Eine sehr hohe Dosis kann durch die HDR-Afterloading-Bestrahlung in die Prostata appliziert werden. In Vollnarkose werden spezielle Nadeln nach einem computerberechneten Bestrahlungsplan eingebracht. Anschließend fährt eine Bestrahlungsquelle alle Hohlnadeln automatisch ab und bestrahlt nach genauen Berechnungen die Prostata. Am Ende werden alle Hohlnadeln entfernt, im Körper des Patienten verbleiben keine strahlenden Quellen. Diese Behandlung wird bei begrenzt fortgeschrittenen Stadien des Prostatakrebses angewendet und erfolgt zweimalig in Kombination mit einer knapp 6 Wochen dauernden äußeren Bestrahlung.

Bei der LDR-Brachytherapie (Seed-Therapie) werden Jod-125 Seeds implantiert. Diese radioaktiven kleinen Stifte oder Körnchen (engl. Seeds) werden unter Vollnarkose mit speziellen Hohlnadeln nach einem computerberechneten Behandlungsplan in die Prostata implantiert und verbleiben dort. Die Seeds strahlen einige Monate in therapeutisch relevanter Dosis und töten die Krebszellen in der Prostata ab. Für diese Behandlung ist bei uns ein Team bestehend aus Strahlentherapeuten, Urologen und Medizinphysikern zuständig. Prostatatherapiezentrum am Marien Hospital Düsseldorf.

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