Immunphänotypisierung

Die Immunphänotypisierung dient zur Sicherung der Diagnose, Prognoseabschätzung und Therapien von hämatologischen Neoplasien. Es ist eine sehr sensitive Methode und ist bei der Klassifizierung der Leukämien und Lymphomen von zentraler Bedeutung.

Bei dieser Methode werden Antigene an Zellen der verschiedensten Körperflüssigkeiten, membranständige oder zytoplasmatische, mit spezifischen Antikörpern markiert und mittels multiparametrischer Durchflusszytometrie bestimmt und quantifiziert. Dabei werden die Zellen mit ein oder mehreren Laserstrahlen abgetastet. Aus der Streuung des Lichtes erhält man Hinweise auf die Größe und Art der Zellen. Die zusätzliche Markierung der eingesetzten spezifischen Antikörper mit Fluoreszenz-Farbstoffen erlaubt eine Zuordnung der Zellen durch ein bestimmtes Antigenexpressionsmuster. So können  im Blut und Knochenmark, aber auch in anderen Körperflüssigkeiten hämatologische Neoplasien diagnostiziert werden.

Analysen

  • Immunstatus
  • Leukämie und Lymphomdiagnostik
  • Paroxysmale nächtliche Hämoglobinopathie (PNH)
  • Cytokeratin-Bestimmung in Tumorzellen
  • Stammzelldiagnostik (CD34-Messung-Monitoring)

Untersuchungsmaterial

  • 2, 7 ml EDTA-Blut
  • mind. 2,7  ml EDTA-Knochenmark
  • 5-10 ml Liquor
  • 5 ml Punktate
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